Akai MPC One G2 und MPC Key 37 G2: Gleiches Gehirn, zwei sehr unterschiedliche Gehäuse

Akai Professional MPC One G2 played on a studio desk, hands on the RGB pads

Die G2-Generation baut die MPC One vom Antrieb her neu auf, und sie kommt mit einem Geschwister: dieselbe Maschine, ausgestattet mit einem 37-Tasten-Keybed.

Beide setzen jetzt auf eine 8-core CPU, 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher, rund 4x mehr Rechenleistung als die vorige Generation. Beide kommen mit MPC 3, dem Betriebssystem, das der MPC endlich einen linearen Arranger neben dem klassischen Pattern-Workflow gibt. Das ist die Schlagzeile: Du kannst einen Song direkt auf der Hardware von Anfang bis Ende aufbauen und das Projekt anschließend in Ableton Live importieren oder exportieren, wenn du einen Bildschirm brauchst.

Das Spannende daran: Akai hat zwei Gehäuse für dasselbe Gehirn am selben Tag herausgebracht. Eines ist für Leute, die in Pads denken. Das andere für Leute, die in Tasten denken. Die Wahl zwischen beiden ist die ganze Entscheidung, also schauen wir sie uns einzeln an.

Was beide Maschinen teilen

Akai Professional MPC One G2, Draufsicht auf die 16 RGB-Pads und das 7-Zoll-Touchscreen
Die gemeinsame MPC 3-Oberfläche: 16 RGB-Pads und ein 7″ Multi-Touch-Display. Foto: Akai Professional.

Nimm das Keybed weg und die beiden Maschinen sind dasselbe Instrument:

  • Dieselbe MPC 3-Engine. 8-core CPU, 4 GB RAM, 64 GB interner Speicher (erweiterbar über SD und USB) und ein 7″ Multi-Touch-Farbdisplay bei beiden. Bis zu 32 Plugin-Instrumente und 16 Stereo-Audiospuren standalone, kein Laptop nötig.
  • Ein echter linearer Arranger. MPC 3 ergänzt den klassischen Clip-Workflow um eine lineare Arrangement-Ansicht in Songlänge, plus Import und Export für Ableton Live. Skizziere auf der Box, finalisiere am Laptop oder bleib von Anfang bis Ende standalone.
  • 16 RGB MPC-Pads. Das druck- und anschlagdynamische Pad-Grid, für das Akai bekannt ist, auf beiden Geräten identisch.
  • Modular-freundliche I/O. Beide bieten CV/Gate (die One G2 hat 4 Stereo-Klinkenbuchsen für 8 Signale; die Key 37 G2 stellt 8 CV/Gate-Ausgänge bereit), 5-Pin MIDI In und Out, USB-C mit 24-in/24-out Audio und 32 MIDI-Kanälen sowie einen USB-A Host-Port.
  • 20+ GB an mitgelieferten Sounds. Plus eine Reihe von Plugins und Expansions (11 plugins und 9 expansions bei der One G2; 13 plugins und 6 expansions bei der Key 37 G2).

MPC One G2: die Pad-First-Box

Akai Professional MPC One G2 im Studio gespielt, RGB-Pads leuchten im gedämpften Licht
MPC One G2 in Blau. Foto: Akai Professional.

Das ist die kompakte. 272 × 272 × 53 mm, 2,1 kg, in Blau gehalten und klein genug, um vor einem Laptop zu stehen oder in einer Tasche zu leben. Wenn deine Musik als Drum-Pattern und gechopptes Sample beginnt, ist das die natürliche Wahl.

Ein Detail, das Erwähnung verdient, weil das Datenblatt es vergräbt: Die One G2 hat den flexibleren Analogeingang der beiden, mit 2 symmetrischen 1/4″ TRS-Eingängen plus 2 TRS-Ausgängen und einem Kopfhörerausgang. Die kleinere Box ist auf dem Papier das bessere Sampler-Frontend.

MPC Key 37 G2: die Keybed-Version

Akai Professional MPC Key 37 G2 in Creme auf einem Holz-Studiotisch neben einem Patchkabel-Pegboard
MPC Key 37 G2 in Creme, das klassische MPC-Finish der 80er. Foto: Akai Professional.

Gleiche Engine, gleiche Pads, plus 37 Tasten mit Synth-Action und Aftertouch, ein Pitch-Wheel und ein Mod-Wheel. In Creme gehalten. Wenn du Parts lieber einspielst, als sie zu programmieren, kauft dir der Aufpreis von €150 eine echte Tastatur und expressive Kontrolle, die du auf Pads nicht vortäuschen kannst.

Der Kompromiss ist ehrlich: Auf dem Papier listet die Key 37 G2 einen einfacheren Stereo-Line-Ein-/Ausgang statt der symmetrischen TRS-Eingänge der One G2. Du zahlst also für Spielbarkeit, nicht für ein größeres Audio-Frontend. Keyboarder gehen diesen Tausch jedes Mal ein; Sampler-First-Producer vielleicht nicht.

So vergleichen sie sich

MPC One G2 MPC Key 37 G2
Preis (inkl. MwSt.) €829 €979
Farbe Blau Creme
Keybed Keines 37 Tasten mit Synth-Action, Aftertouch, Pitch- + Mod-Wheel
Pads 16 RGB 16 RGB
Display 7″ Multi-Touch 7″ Multi-Touch
CPU / RAM / Speicher 8-core / 4 GB / 64 GB 8-core / 4 GB / 64 GB
Audioeingänge 2× symmetrisch 1/4″ TRS Stereo-Line-Eingang
CV/Gate 4 Stereo-Klinkenbuchsen (8 Signale) 8 CV/Gate-Ausgänge
Bundle 11 plugins, 9 expansions 13 plugins, 6 expansions
Größe / Gewicht 272 × 272 × 53 mm, 2,1 kg Größerer Stellplatz (Keybed); vollständige Maße folgen

Wer welche kauft

Nimm die One G2, wenn deine Musik auf den Pads beginnt, du den kleinsten Stellplatz willst, viel sampelst oder einfach den günstigsten Einstieg in die neue MPC 3-Engine suchst.

Nimm die Key 37 G2, wenn du Akkorde und Melodien von Hand spielst und Aftertouch sowie Wheels in derselben Box willst und es dir nichts ausmacht, dafür €150 mehr zu zahlen.

Schau dich woanders um, wenn du ein größeres Keybed als 37 Tasten brauchst oder bereits eine MPC X oder Live II betreibst und vor allem einen Controller willst. Keine der beiden ersetzt eine vollwertige Workstation.

Vorbestellung und Verfügbarkeit

Beide kommen im Juli 2026. Vorbestellungen sind ab sofort offen, und der Code EARLY5 gibt 5% Rabatt auf beide Maschinen. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald wir eine auf dem Prüfstand hatten.

MPC One G2 vorbestellen · €829 MPC Key 37 G2 vorbestellen · €979

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